Feeder, Feedee, Gainer, wer ist eigentlich was?
Ich erkläre die wichtigsten Begriffe der Feederism-Szene so, wie ich sie selbst erklärt bekommen hätte, ohne Bullshit, ohne Klischees.
Als ich das erste Mal das Wort „Feedee“ gelesen habe, dachte ich ehrlich gesagt: na toll, noch eine Schublade. Heute weiß ich, dass die Begriffe nicht dazu da sind, Leute einzuordnen, sondern damit man sich überhaupt finden kann. Hier mein Versuch, das Ganze ohne Lexikon-Ton zu erklären.
Feederism, worum geht's?
Im Kern: Essen, Fülle und Zunehmen spielen eine erotische oder romantische Rolle. Für manche ist es Spielerei, für andere Identität, für viele irgendwas dazwischen. Es gibt nicht die eine richtige Art.
Feeder
Der Feeder ist der Part, der gerne füttert, verwöhnt, beobachtet und, ja, oft auch ein bisschen lenkt. Was den meisten Feedern wichtig ist: es geht nicht darum, jemanden „dick zu machen“, sondern jemanden glücklich zu machen, der genau das will.
Feedee
Der Feedee ist die Person, die das genießt, sich verwöhnen lassen, satt sein, voll sein, manchmal größer werden. Klingt simpel, ist aber eine ganze Welt aus Genuss, Vertrauen und Selbstakzeptanz.
Und der Rest?
- Gainer: nimmt aus eigenem Antrieb zu, oft auch ohne Feeder.
- Encourager: feuert an, schreibt motivierend, füttert aber nicht selbst.
- Stuffer: liebt das Vollessen, will aber nicht zwingend zunehmen.
- Mukbanger: isst gern auf Kamera, oft mit Publikum.
- Switch: heute Feeder, morgen Feedee, je nach Laune.
Die Übergänge sind fließend. Die meisten Profile auf Crave passen in zwei oder drei dieser Begriffe gleichzeitig, und das ist okay.
Was niemand sagt
Konsens ist hier kein Buzzword, sondern überlebenswichtig. Reden, Grenzen festhalten, gegenseitig nachfragen. Wenn dir jemand erzählt, das sei „im Moment unromantisch“, lauf weg.
Wenn dich das Thema neugierig macht: schau dich auf Crave um. Profile, ehrliche Bios, kein Catfish-Theater.
Häufige Fragen
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